Die Ausgrabungen von La Burlande.

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1988 wurden bemerkenswerte Ausgrabungsfunde freigelegt: ein Sammelbecken, ein Aquädukt und eine den Aquädukt überquerende Brücke.
Im Süden des Bassins wurden zwei symmetrische Strukturen mit der gleichen Technik wie das Becken gefunden. Sie sind die Überreste einer Straßenbrücke, die zur Überquerung des Kanals diente.
Die Brücke besaß keine Brückenfahrbahn aus Holz, sondern bestand aus einem großen Brückenbogen; diese Blöcke sind eigentlich die Gewölbeanfangssteine (oder Bogensteine) des Brückengewölbes.

Der Weg zur Via Aurelia.

Dank der Ausgrabungen der Stätte La Burlande konnte auch die Straße entdeckt werden, für die die Brücke gebaut wurde.
Diese Entdeckungen haben erlaubt, den Weg zur Via Aurelia zu verfolgen, die Arles und Aix-en-Provence miteinander verband.
Zwei meilensteinen wurden bereits früher in der Nähe gefunden, der eine beim Landhaus Chabran, der andere in Bas-Paradou.



Die Entdeckung der verschiedenen Grabstätten hat die Existenz einer Nekropole und frühromanischer Gebäude an der Arcoule-Quelle bestätigt.
Der spektakulärste Fund war zweifellos eine rundgeformte Skulptur, der Löwe von Arcoule genannt.
Es handelt sich um einen brüllenden Löwen, dessen ausgestreckte Vorderpfoten sich auf einen anderen Körper (nieder geworfener menschlicher Körper?) stützen.
Das Jahr, aus dem diese Skulptur stammt, bleibt zwar ungewiss (zweite Hälfte des 1.Jahrhunderts v.Chr.), aber an ihrer Totensymbolik scheint kein Zweifel mehr zu bestehen.
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Gedenksteine und Alltagsgegenstände (Tongefäße) wurden ebenfalls gefunden.